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Willkommen im SET-Institut!

Sehr geehrte, liebe FachkollegInnen, betroffene Familien und andere Interessierte,

das Leben mit einer dementiellen Erkrankung kann besser gelingen, wenn Bedürfnisse der Betroffenen angemessen erkannt, verstanden und berücksichtigt werden. Das (neuro) psychologisch fundierte Konzept der Selbsterhaltungs- therapie (SET) stellt die Anpassung des sozialen und materiellen Umfeldes an die individuellen Bedürfnisse der Erkrankten als zentrale Aufgabe dar.

Auf dieser Webseite finden Sie Angaben zu Fachpublikationen und Fortbildungen wie auch andere aktuelle Informationen zum Konzept der Selbsterhaltungstherapie (SET). Sie erfahren auch, dass die SET in der stationären Rehabilitation, in der ambulanten Therapie (u. a. Ergo-, Kunst- und Musiktherapie) und in der Betreuung in Pflegeheimen angewandt wird.

Das SET-Konzept habe ich vor etwa 20 Jahren entwickelt, um bei Behandlungsprogrammen die Bedürfnisse der Betroffenen an Wertschätzung und sozialer Teilhabe in den Vordergrund zu stellen. Das optimale Nutzen der erhaltenen Ressourcen entspricht den Bedürfnissen der Erkrankten und stellt zugleich ein realistisches Ziel therapeutischer Interventionen dar. Zu den nicht-verzichtbaren Ressourcen jedes Betroffenen gehören auch seine Mitmenschen: betreuende Angehörige, professionelle Helfer, engagierte Freunde und Nachbarn. Die Erweiterung der Kompetenz der Menschen, die Betroffene begleiten, gehört genau so zu den Anwendungen der SET wie die Entlastung der Angehörigen.

Im Rahmen der SET werden Erfahrungen aller relevanten Behandlungsansätze, wie z. B. die Kunst- oder Verhaltenstherapie, der SET-Zielsetzung angepasst und integriert.

Ich freue mich über Ihr Interesse und beantworte gerne Ihre Fragen.

Dr. phil. Barbara Romero

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